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Romy Schneider gehört zu den bedeutendsten deutschen weiblichen Schauspiel-Ikonen. Berühmtheit erlangte Sie durch Ihre Rolle der Kaiserin Sissi in der Sissi-Trilogie an der Seite von Karl-Heinz Böhm. Das Image der Sissi ließ die Schauspielerin Ihr Leben lang nicht mehr los. Noch heute wird Romy Schneider verehrt – unter ihren Fans befinden sich auch zahlreiche jüngere Menschen.

Biographie

Romy Schneider wurde als Rosemarie Magdalena Albach am 23. September 1938 geboren. Als Tochter des Schauspieler-Ehepaares Wolf Albach-Retty und Magda Schneider kam Romy Schneider bereits seit frühester Kindheit mit der Schauspielerei in Berührung. Die Eltern trennten sich jedoch bereits in Romys jungen Jahren und ließen sich 1945 scheiden.

Das erste Mal auf der Leinwand erschien Romy 1953 in dem Film „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, an der Seite ihrer Mutter, die mit ihrer Hauptrolle auch ihre Filmmutter verkörperte. Bereits 1955 spielte sie im ersten der drei Sissi-Filme die Hauptrolle der jungen Kaiserin und erlangte damit weltweit Berühmtheit. Die Verkörperung der Sissi war für Romy Schneider zeitlebens Segen und Fluch zugleich – einerseits verdankte sie dieser Rolle ihre Anerkennung als Schauspielerin, anderseits kämpfte sie ihr Leben lang gegen das seichte Sissi-Image an.

Ihre große Liebe lernte Romy 1958 beim Dreh des Films „Christine“ kennen. Alain Delon und Romy hatten nur eine relativ kurze gemeinsame Zeit. Nachdem sich Delon 1964 von Romy getrennt hatte, unternahm die verzweifelte Schauspielerin einen Selbstmordversuch. Bereits 1966 heiratete sie Harry Meyen, einen Schauspieler und Theaterregisseur, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn hatte.

Da sie in Frankreich als Schauspielerin für ernste Rollen die gewünschte Anerkennung fand, drehte sie ab 1968 fast ausschließlich dort. In den 70er Jahren galt Romy Schneider als erfolgreichste Schauspielerin Frankreichs.

Auch ihre Ehe mit Meyen war nach wenigen Jahren beendet. 1973 trennte sich das Paar; Meyen nahm sich 1979 das Leben. Bereits  zwei Jahre nach der Trennung heiratete Romy abermals, diesmal ihren 11 Jahre jüngeren Sekretär Daniel Biasini. Aus dieser Verbindung ging eine gemeinsame Tochter hervor. 1981 geht auch diese Ehe in die Brüche. Im selben Jahr wurde Romy wegen eines Tumors eine Niere entfernt. Im Juli 1981 kommt ihr Sohn David auf tragische Weise ums Leben. Diesen Verlust hat Romy Schneider nie verkraftet und ein Jahr später, im Mai 1982, verstirbt Romy in Paris. Die Legende lautet sie starb an gebrochenem Herzen.

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